Schimmelbefall Checklisten

Unsere Checklisten:

Woher kommt der Schimmel?

Schimmel kommt nicht. Er ist schon lange da. Und zwar überall auf der Welt in zig-tausendfachen Variationen. Einige Schimmelpilzarten sind durchaus nützlich, andere wiederum möchte man ganz sicher nicht in nächster Nähe oder gar in Wohnräumen haben. Für Schimmelpilze gilt, wie für uns alle: ”Ohne Wasser kein Leben !!” Das bedeutet für unsere Innenraumdiagnostik dass ein Schimmelpilzbefall immer mit einem Wasserschaden oder einem andersartigen Feuchteproblem zusammenhängt. Wichtig ist hierbei die Ursachenforschung und die Beseitigung derselben.

Leider gibt es bei Schimmelpilzen nicht nur sichtbaren Befall, sondern auch unsichtbaren. Bei sichtbarem Befall ist es klar, dass etwas geschehen muss, und dass man entsprechende Maßnahmen ergreifen und Abhilfe schaffen wird. Aber wie erkennt man unsichtbaren Schimmelpilzbefall?

Hier können unsere Checklisten Ihnen bereits vorab eine wertvolle Hilfe sein. 

Aber Obacht: jeder Befall ist anders, hat andere Ursachen und muss dementsprechend bearbeitet werden.

Haben Sie Schimmel im Haus? (Altbau bzw. Bestand)

1.1. Hat Ihre Wohnung oder Ihr Haus einen feuchten, muffigen Geruch?
1.2. Fällt Ihnen dieser Geruch besonders auf, wenn Sie nach längerer Zeit wieder nach Hause kommen?
1.3. Haben Freunde und Verwandte Sie schon einmal auf einen ungewöhnlichen Geruch bei Ihnen zu Hauseangesprochen?

2.1. Hatten Sie kürzlich oder vor einiger Zeit einen Wasserschaden im Haus, einen Heizungsrohrbruch, einen Dachschaden, eine defekte Wasserleitung ,einen Hochwassereinbruch oder einen geplatzten Waschmaschinenschlauch?
2.2. Sind Ihre Wände, Böden oder Decken teilweise feucht oder nass?
2.3. Erkennen Sie dunkle, schwarz-graue Verfärbungen an den Wänden, in Zimmerecken, Fensterlaibungen oderJalousiekästen?
2.4. Zeigen sich dunkle Verfärbungen hinter Schränken, Fußleisten, Wandverkleidungen, WC-Spülkästen oderder Badewanne?
2.5. Hat sich die Silikonabdichtung an der Badewanne oder am Waschbecken dunkel verfärbt?
2.6. Siedeln bei Ihnen vermehrt Kellerasseln, Silberfischchen und Staubläuse?
2.7. Ist Ihr Altbau noch nicht optimal wärmegedämmt?
2.8. Haben Sie ungewöhnlich viele Pflanzen im Haus? (Schimmelpilze mögen feuchte Blumenerde)

3.1. Leiden Sie unter ungeklärten Krankheitssymptomen oder einer chronischen Erkrankung, deren Ursache Ihr Arzt trotz sorgfältiger Diagnose nicht klären kann?
3.2. Machen Ihnen entzündliche Erkrankungen des Organsystems, der Nägel, Haare oder Atmungsorganezu schaffen?
3.3. Plagen Sie unerklärliche Allergien und Hautreizungen?
3.4. Leiden Sie öfter unter grippeähnlichen Beschwerden, Müdigkeit, Kopfschmerzen?
3.5. Peinigen Sie schwere Erschöpfungszustände?
3.5. Quälen Sie Schwindel, Gedächtnis- und Sprachstörungen?
3.6. Leiden Sie an schwerem Asthma, Bronchitis, Husten, Heiserkeit oder anderen Atemwegserkrankungen mitungeklärter Ursache ?
3.7. Blieben alle Heilbehandlungen bisher ohne sichtbaren Erfolg?
3.8. Bessern sich Ihre Beschwerden, wenn Sie ein paar Tage verreisen?

Sollten Sie gleich mehrere dieser Fragen mit “JA” beantworten können, so empfehlen wir Ihnen eine Untersuchung Ihrer Wohnräume durch einen zertifizierten Sachverständigen. Gerne können Sie gleich hier per email eine Anfrage an uns stellen.
Wir sind für Sie da und helfen Ihnen, den eigenen Wohnraum und Lebensmittelpunkt wieder lebenswert und behaglich werden zu lassen.

Schimmel vorbeugen im Neubau

1. Baustelle immer möglichst trockenhalten
2. Im Winter Baustelle gut abdecken lassen
3. Eingedrungenen Schnee und Regenwasser sofort beseitigen lassen
4. Nach dem Winter die Wände und Bödenauf Feuchtigkeit kontrollieren lassen und nicht weiter bauen lassen, wenn die Baustelle nass ist
5. Beim Trocknen auf ausreichende Lüftung achten und falls trocken geheizt wird, dabei immer ausreichend und regelmäßig lüften. Systematisch stoßlüften, nicht nur einfach die Fenster kippen
6. Dachbodenluken verschließen
7. Gedämmte Bauabschnitte gegenüber ungedämmten immer abschotten (Bautüren einbauen)

Haben Sie Schimmel am Bau?

1. Keinesfalls einfach weiterbauen lassen
2. Sofort einen Experten und unabhängigen Sachverständigen hinzuziehen
3. Schaden begutachten lassen und Beweise sichern
4. Ursache durch qualifizierte Fachfirmen beheben lassen, erst dann kann das Haus weitergebaut werden